IMG_0028Rasches eingreifen durch den Abwasserverband Faaker See (AVF) verhinderte eine Fäkalverschmutzung des Faaker Sees. Was war geschehen. Die in den 70iger Jahren gebaute Ringkanalisation im Bereich der Drobollacher-Seepromenade wurde im September von Holzpfeilern durchbohrt.

Nicht versickertes Hangwasser und Schwankungen des Seespiegels unterspülte die auf hölzernen Pfählen errichtete Rohleitungen. Es kam zum Zusammenbruch und die Pfeiler bohrten sich in die Leitung.

Schnelles handeln war gefragt. Grundwasser, minimaler Arbeitsraum und Manipulationsfläche sowie vorhandene Einbauten erschwerten zusätzlich die Bauarbeiten. Unter schwierigsten Bedingungen wurde die Kanalisationsanlage durch Mitarbeiter von TEERAG-ASDAG ( vormals Fa. Mörtl Bau GmbH ) und MM Kanal-Rohr-Sanierung GmbH mit Hilfe modernster Technologie saniert.

„Bedanken möchte ich mich für die Unterstützung aller Anrainer im betroffenen Bereich, ohne die eine so rasche Sanierung nicht möglich gewesen wäre“ sagt Obmann Ewald Koren über die professionelle und tatkräftige Zusammenarbeit des AVF mit den Professionisten und Anrainern. „ Nur dadurch konnten die Arbeiten noch vor Saisonbeginn abgeschlossen werden.“

Zur dauerhaften Sanierung wurden die Kanäle zusätzlich mittels Schlauchrelining verstärkt. Mit diesem erprobten umweltschonenden Verfahren wird ein mit Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch (Schlauchliner ) in den Kanal eingezogen, der anschließend aushärtet. All das geschieht ohne Grabungsarbeiten. Somit wurde nur im Bereich der defekten Leitung das Erdreich aufgegraben und der Baumbestand über der fast 500 lfm langen zu sanierenden Leitung geschont.

Sämtliche Sanierungsarbeiten im Bereich der Drobollacher-Seepromenade wurden Anfang Mai abgeschlossen.

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Einsatz des Schlauchliners